Das Schröpfen wird in der Alternativmedizin gerne als ausleitendes Verfahren eingesetzt und gehört zu einem der ältesten Therapieverfahren. Mittelalterliche Darstellungen verraten uns, dass dieses Verfahren von alters her oft und gerne angewendet wurde. Es gibt die Möglichkeit des blutigen Schröpfens, trocken Schröpfens, als auch der Schröpfkopfmassage. In meiner Praxis wende ich sowohl das trocken Schröpfen als auch die Schröpfkopfmassage an – entweder als Einzeltherapie, oder ergänzend zu vielen anderen Behandlungen bzw. Anwendungen aus meinem Programm.
Bei dem Verfahren des Trocken Schröpfens, werden Schröpfgläser in unterschiedlichen Größen auf unversehrte Hautstellen gesetzt. Durch einen Saugball am Schröpfglas entsteht hier ein Unterdruck auf der Haut. Aufgrund dieses Unterdrucks hebt sich die Oberhaut von den tiefer gelegenen Bereichen und Schichten der Haut ab. Dadurch wird die Durchblutung sehr effektiv angeregt und zugleich der Lymphfluss in Schwung gebracht. Das Schröpfen wird daher nicht nur bei Verspannungen oder Blockaden angewandt, sondern auch bei vielen weiteren Beschwerden, welche Sie der Indikationsliste unten auf der Seite entnehmen können. Bei der Schröpfkopfmassage bedient man sich dem gleichen Prinzip des Schröpfens, nur das hier der Beriech, der massiert werden soll, zuvor eingeölt wird und anschließend das Schröpfglas wiederrum auf unversehrter Haut verschoben wird. Diese Massage hat im Gegensatz zur klassischen Massage die positive Wirkung einer stärkeren und intensiveren Durchblutung.
Schmerzen, Verspannungen, Wirbelsäulenproblemen
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